1. Ins Himmelreich kommt nur das Kind [text] X1. Ins Himmelreich kommt nur das KindDas Karussell der Zeit dreht sich im Kreis, vor mir sitzt ein Baby, hinter mir ein Greis.
Das Alte hört auf und etwas Neues beginnt, schneller als schnell, hrt das Leben dahin.
Ein Tag ist manches Mal mehr als ein Jahr, was wir heut für wichtig halten, ist schon bald nicht mehr da.
Viel ist zu tun, doch nur wenig macht Sinn. Der Erste verliert und der Letzte gewinnt.
Es ist so vieles zu tun doch nur wenig macht Sinn. Ins Himmelreich kommt nur das Kind.
Für's Morgen zu früh und für's Gestern zu spät, weil sich das Karussell beständig dreht.
Und mancher Tage bleibt es einfach stehn, die Einen kommen und die Anderen gehen.
Immer voran mit dem Wind im Gesicht, doch der Krug geht nur zum Brunnen, bis er zerbricht.
Das Karussell der Zeit dreht sich im Kreis, vor mir sitzt ein Baby, hinter mir ein Greis.
Das Glück ist immer da wo wir gerade nicht sind, alles ist nur eitel und haschen nach Wind.
Unter der Sonne kann nichts neues geschehn, wir haben alles schon geh rt und alles gesehn.
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2. Schmetterling [text] X2. SchmetterlingEin Schmetterling fliegt durch die laue Luft, er sehnt sich so sehr nach frischem Blütenduft.
Kann ihn nicht finden hier im Großstadtgewimmel, hier richt es nur nach Abgas und auch etwas nach Schimmel.
Er sehnt sich so nach frischem Morgentau, nach der Abendsonne und nach einer Schmetterlingsfrau.
Getrieben von der Sehnsucht fliegt er hin und her, wie sch n es doch auf einer bunten Wiese w hr.
Er streckt die F hler aus l sst seine Flügel schlagen, vielleicht muss er sich nur ein bisschen höher wagen.
Hinter den Wolken liegt sein Gl ck vielleicht verborgen und er wird es finden wenn nicht heut dann morgen.
Wann wird das Morgen sein, nicht mehr auf der Suche und nicht mehr allein.
Wann wird das Morgen sein, wann werd ich auf der bunten Wiese sein.
Da sitze ich nun auf meinem Großstadtbalkon und warte darauf, dass der Schmetterling kommt.
Ich hab ihm eine sch ne Blume gekauft, wann kommt er angeflogen, wann setzt er sich darauf.
Ich möchte mit ihm durch die Lüfte fliegen, unter'm Himmel entlang, zu den bunten Wiesen.
Mit ihm gemeinsam auf den Bl ten tanzen, den Morgentau trinken und die Abendsonne tanken.
Nun sitz ich immer noch auf meinem Balkon und warte darauf, dass der Schmetterling kommt.
Die schöne Blume ist nun auch schon verwelkt, nun gibt es hier wohl nichts mehr was 'nem Schmetterling gefällt.
Keine bunten Wiesen keine B ume, hier gibt es nur unendlich viele Großstadtträume.
Ich werd ihm eine neue Blume besorgen, denn er kommt bestimmt, wenn nicht heut dann morgen.
Mit ihm tanzen, den Morgentau trinken, mit ihm im Strudel der Zeit versinken.
Mit ihm hinterm Horizont verschwinden, neue Welten entdecken, bunte Wiesen finden.
Mit ihm tanzen, den Morgentau trinken, mit ihm im Strudel der Zeit versinken.
Mit ihm hinterm Horizont verschwinden, neue Welten entdecken, bunte Wiesen finden.
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3. Einmal nur [text] X3. Einmal nurEinmal den Saum deines Gewandes ber hren,
und die Kraft, die von dir ausgeht spüren.
Einmal mit dir am Feuer sitzen, gebratenen Fisch essen,
deine Stimme hören und alles andere vergessen.
Einmal mit dir über den Ölberg gehen,
und auf den Tempel und die Stadt hinuntersehen.
Einmal mit dir den Vater anbeten,
und träumen vom neuen Jerusalem.
Einmal nur, damit ich versteh, dass du bei mir bist, egal wohin ich auch geh.
Einmal nur, damit ich versteh, dass du bei mir bist, egal wohin ich auch geh.
Einmal mit dir das Abendmahl halten,
und von dem Brot essen, dass für immer satt macht.
Einmal meine Hand an deine Wunden legen,
und begreifen was du ertragen hast.
Einmal mit dir bers Wasser gehen,
und miterleben, wenn Blinde wieder sehn.
Einmal mit dir durch die Gassen von Jerusalem ziehen,
und beisein, wenn Tote wieder auferstehen.
Einmal nur, damit ich versteh, dass du bei mir bist, egal wohin ich auch geh.
Einmal nur, damit ich versteh, dass du bei mir bist, egal wohin ich auch geh.
Einmal an deinem Kreuz stehen und dir in die Augen schauen.
Um zu erkennen, dass du das auch für mich getan hast.
Um zu erkennen, dass Du mich geschaffen hast,
dass du schon immer einen Plan für mich hast und dass du mich liebst.
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4. Es ist vollbracht [text] X4. Es ist vollbracht
Es ist vollbracht, Gnade und Wahrheit trafen sich.
Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst.
Der Winter ist Vergangen, die Regenzeit vorbei.
Die Blumen zeigen sich im Land, die Früchte werden reif!
Es ist vollbracht, der Vorhang ist zerrissen.
Es ist vollbracht, Gefangene werden frei.
Es ist vollbracht, die Zeit des Singens ist gekommen.
Es ist vollbracht, alle Welt hört diesen Schrei.
Wir sind Überwinder durch sein kostbares Blut,
durch das was er getan hat und auch heute noch tut.
Es ist vollbracht, Gnade und Wahrheit trafen sich.
Gerechtigkeit und Frieden, haben sich geküsst.
Der Himmel kam auf die Erde, durch den Gott unseres Heils.
Und alles ist durchdrungen, von seiner Herrlichkeit!
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